Ikebana Weihnachtlich in Charlottenburg

Ikebana weihnachtlich – wer möchte sich dieser Herausforderung stellen? Für Anfänger und Fortgeschrittene.

 (In der Nähe vom U-Bahnhof Richard-Wagner-Platz  U7)

Es sind noch Plätze frei am kommenden Sonntag, 26.11.2017 ab 14 Uhr.
3 Std. sind vorgesehen, aber es darf auch gerne länger dauern.

An diesem Nachmittag werden wir KEINE Schulaufgabe arbeiten, sondern uns nur der Beschäftigung mit dem weihnachtlichen Ikebana widmen. Natürlich beachten wir gewisse Regeln des Ikebana bzgl. Linien, Längen und Farben. Da wir wahrscheinlich zeitlich genug Raum haben, können wir nach getaner Arbeit noch ein bisschen gemütlich zusammensitzen.

Sinnvoll ist es, ein eigenes Gefäß mitzubringen, dann könnt Ihr Euer Gesteck so, wie Ihr es gestaltet habt, mit nach Hause nehmen.  Das Gefäß kann weihnachtlich sein, sollten aber keine Motive drauf sein.
Wichtig – an den Transport denken. (Z.B. feste Tasche mit breitem Boden oder Korb usw.)

Falls Ihr in einer Schale arbeiten möchtet, benötigt man einen Kenzan. Als Befestigung in den Vasen bringe ich Kaninchendraht mit.

Ich bringe u.a. getrocknete Zutaten mit, die Rot, Gold und Weiß gesprüht sind.

Für die Zeit des Kurses kann man die nötigen Gefäße und Geräte bei mir ausleihen. Der Workshop kostet 15 € und darin enthalten sind schon die Pflanzenmaterialien.

Bitte bis Donnerstag anmelden über den Blog, dann schicke ich noch ausführliche Unterlagen.

Ich freue mich auf einen sehr interessanten Workshop

Text, Fotos und Gestecke: R.M.

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Neuer Ikebana Workshop in Berlin Charlottenburg

Ikebana Workshop in Berlin Charlottenburg

(In der Nähe vom U-Bahnhof Richard-Wagner-Platz  U7)

Wer möchte Ikebana einfach mal kennenlernen oder vielleicht schon vorhandene Kenntnisse vertiefen?

Für Kurzentschlossene sind noch Plätze frei am kommenden Sonntag, 19.11.2017 ab 14 Uhr.
3 Std. sind vorgesehen, aber es darf auch gerne länger dauern.

Wir werden eine Schulaufgabe der Sogetsu Ikebana Schule (Tokyo) zusammenstellen, um die Grundlagen des Ikebana zu erfahren. Hier stelle ich mich auch gerne auf fortgeschrittene Teilnehmer ein, die eine passende Aufgabe erhalten.

Die zweite Arbeit wird ein Freestyle Arrangement sein, wo es um „learning by doing“ geht. Das Thema ist „Japanische Interpretation“ inspiriert durch meine Japanreise im Oktober.
Jeder arbeitet nach seinem „Gefühl“ oder Kenntnisstand und nach Fertigstellung wird alles besprochen und evtl. korrigiert.

Für die Zeit des Kurses können Sie die nötigen Gefäße und Geräte bei mir ausleihen. Haben Sie zufällig japanische Gefäße oder Vasen zuhause, bringen Sie diese mit und arbeiten darin. (Diese sollten mindestens 6 cm hoch sein.) Dann können Sie Ihr fertiges Gesteck direkt mit nach Hause nehmen und sich daran erfreuen.

Ich werde für die zweite Arbeit selbst gebaute Bambusvasen mitbringen, die Sie auch für 5 € kaufen können oder während des Workshops ausleihen.

Der Workshop kostet 15 € und darin enthalten sind schon die Pflanzenmaterialien.

Bitte über den Blog anmelden, dann schicke ich alle nötigen Unterlagen.

Ich freue mich auf einen interessanten Workshop und grüße Alle herzlich

Übrigens, die japanische Schreibweise von meinem Namen wurde in Kyoto in einem Zen Kloster von einem Mönch geschrieben. Ich habe mich sehr darüber gefreut.

 

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Sogetsu Schule Tokyo

Ich war da, in “meiner“ Ikebana Schule in Tokyo. Beeindruckendes Gebäude, vollkommen verglaste Front und das Foyer ganz ungewöhnlich in einer Steinlandschaft arrangiert (kann man fast so sagen).

In einem großen Schulungsraum trafen viele Sogetsu Mitglieder zusammen. Für die Ikebana Anfänger gab es eine Einführung von der Ikebanalehrerin Mrs. U., die Fortgeschrittenen stellten sich eine eigenen Aufgabe. Alles nötige Material war vorhanden, einschließlich Pflanzen.

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Ich nahm mir große Philedendron Blätter und zwei Stängel Heliconia und zu meinem Glück fand ich ein Keramikgitter, dass sich gut zur Befestigung eignete.

Vor der Korrektur

Nach der Korrektur von Mrs. U.

Als alle fertig und von Mrs. U. korrigiert waren, gab es zwei Vorführungen. Die erste freie Arbeit mit saisonalem Pflanzen Material und das zweite Arrangement aus dem neuen Sogetsu Buch 5 – Unkonventionelles Material.

Die zweite Vorführung:

Ü

Andere Teilnehmer und ihre Werke:

Abschied – wer weiß, ob ich nochmal wieder komme………


Der Besuch bei der Sogetsu Schule direkt in Tokyo war jetzt nicht spektakulär, aber doch sehr besonders für mich.
Text und Fotos: R.M.

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Ikebana Freestyle im September

An den drei Ikebana-Kurs-Sonntagen im September folgte nach der Schulaufgabe (hier zu sehen) immer eine freie Ikebana Aufgabe.

Nach den Grundsätzen der Sogetsu Ikebana Schule kann ein Schüler erst dann frei arbeiten, wenn er vier Lehrbücher durchgearbeitet hat. In den zwei ersten Büchern setzt man sich mit Linien, Farben und Befestigungen auseinander, in einer Schale oder einer hohen Vase.
Ab dem dritten Buch beginnt der „Selbst-Ausdruck durch Ikebana“. Es wird wichtig, in sich zu gehen in der Auseinandersetzung mit Ikebana; sich zu fragen, „was will ich ausdrücken und wie zeige ich das“. Dadurch entsteht ein individuelles Ikebana.
Ein Thema wird vorgegeben, aber jeder wird es auf seine Weise darstellen.

Am 10.9.2017 hieß die Aufgabe: in einem schmalen Glasgefäß mithilfe der Pflanzenmaterialien eine Befestigung für die Blumen herstellen. Wir verwendeten die „Großblättrige Berberitze“ (Berberis julianae), die sehr lange Stacheln hat und sich damit gut in einem Glas halten kann.

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Am 17.9.2017 verwendeten wir eine flache Glasschale, in der KEIN Kenzan benutzt werden durfte. Eine Halterung für die Blüten entstand durch Agavenblätter und/oder Zierhaselnusszweige.

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Die Inspiration zum 24.9.2017 entstand durch die Spinnennetze des „Altweiber Sommers“

(Wenn ein lauer Wind weht, lassen sich viele kleine Spinnen an ihren zarten Fäden durch die Luft pusten. Die Tiere haben unmittelbar mit der Namensgebung zu tun, denn “Weiben“ ist ein altdeutscher Ausdruck für das Knüpfen von Spinnweben.)

Wir verwendeten Gitter aus dem Floristen Bedarf, die gleichzeitig als Halterung für das Pflanzenmaterial dienten.

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Es ist sicher eine hohe Herausforderung, wenn ich in meinen Kursen das individuelle Ikebana von den Teilnehmern erwarte, ohne dass die vorherigen Aufgaben erfüllt sind. Ich glaube an die kreativen Fähigkeiten in jedem Menschen, die sich durch solche Herausforderung weiter entwickeln.
Die Konzentration auf das Wesentliche wird noch stärker herausgearbeitet, aber die Individualität und Kreativität ist deutlich erkennbar.

Text und Fotos: R.M.

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Rückschau – Ikebana im September

Inspiriert durch die  Ausstellung auf der IGA durfte ich neue Ikebana Begeisterte kennen lernen, die an drei Sonntagen von mir in die ersten Schritte des Blumenweges eingeführt wurden.

Der Raum in Berlin-Charlottenburg

Jeden Sonntag gibt es zwei Aufgaben. Die erste ist eine Schulaufgabe aus unserem Sogetsu Lehrbuch. Der Grundstil setzt sich auseinander mit Linien, Winkeln, Farben und Ästhetik.

Wenn die Aufgabe fertig ist, stellt jeder sein Gesteck auf einen extra Tisch mit Fotolampen, es wird fotografiert und besprochen.

 

Hier sind die Gestecke vom „Aufrechten Grundstil“ vom 10.9.2017:

Diese Grundstile sind vom 17.9.2017:

Zwei Teilnehmerinnen waren schon am Sonntag vorher dabei und bekamen eine andere Aufgabe, sie haben den Grundstil umgekehrt (reversed) gesteckt.

Die Grundstile vom 24.9.2017:

Beim Besprechen wird oft deutlich, dass ein Zweig sein Aussehen, abhängig von seinem Neigungswinkel und Richtung, völlig ändern kann. Um die Linien und Winkel zu betonen, können Blätter entfernt werden.  Bei Fotos von vorher und nachher, ist das Ergebnis sehr gut zu sehen.

Eine interessante Auswahl von „vorher und nachher“:

Eine Teilnehmerin, die schon öfter bei mir Ikebana gelernt hat, bekam eine weitere Aufgabe, die Variation 1 vom Grundstil. Auch hier gibt es „Vorher – Nachher“:

 

Die Beteiligten bestätigten, dass gerade das Besprechen und Korrigieren interessant, lehrreich und spannend war. Natürlich kann bei „Vorher-Nachher“ geschmacklich gestritten werden. Aber bei diesen Aufgaben von der Sogetsu Schule geht es darum, die vorgegebenen Linien zu erkennen und herauszuarbeiten.

Der Gründer der Sogetsu-Schule, Sofu Teshigahara, sagt dazu:
„Ikebana muss nicht nur die Schönheit wiederherstellen, die den Blumen durch ihren Abschied aus der Natur genommen wurde – es muss etwas Neues hinzugefügt werden. Beginnen Sie mit einer Vorstellung von Schönheit, der Ihnen bereits geläufig ist, aber lernen, experimentieren Sie weiter.“

Im nächsten Beitrag berichte ich über die freien, kreativen Arbeiten an den drei Sonntagen.

Text und Fotos: Renate Murawski

 

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Ikebana Interwiev

Die Bloggerin Xenia von „berlingarten“ besuchte die Ikebana Ausstellung in Berlin-Marzahn (IGA), offensichtlich begeistert und wollte gerne ein wenig mehr über Ikebana und solch eine Ausstellung wissen.

Foto aus Xenias Blog – eine Ikebana Kreation

Deshalb hat sie mich interviewt – ich glaube, das war das erste Interview meines Lebens. Ich kann nicht so richtig verleugnen, das ich irgendwie ein gewisses Mitteilungsbedürfnis habe, also hat es mir natürlich Spaß gemacht, über eines meiner Lieblingsthemen zu berichten.

Ihre zweite Frage –

 Was treibt dich persönlich dazu, dich für so eine Ausstellung zu engagieren?

–  rumort immer noch in meinem Kopf herum. Deshalb ist meine Antwort, die jeder hier lesen kann, mit Sicherheit noch nicht vollständig.

Ich habe Lust, hier mal besonders ausführlich zu berichten, wie so eine Idee entsteht und sich entwickelt. Zuerst stellt sich natürlich die Frage, was stelle ich aus? Die Frage steckt dann in meinem Kopf und alles, was ich so um mich herum betrachte, muss sich dieser Frage stellen. Dann gehe ich z.B. in meinen Garten und schau mich einfach um. Oder ich laufe durch irgendwelche Natur und schau mich auch dort einfach um. Das kann Tage oder Wochen dauern. Und manchmal nervt das sehr, weil ich in solcher Frage feststecke und kaum noch was anderes denken kann.
Diesmal ging es erstaunlich schnell – ich stand in meinem Garten und sah das Teil, das ich ausstellen wollte. Dazu muss man wissen, dass bei mir im Garten viele Dinge rumstehen, die ich für Ikebana aufgehoben habe. Ein ziemlich großer, verzweigter Ast aus meiner Hecke sollte in die Ausstellung. Es ist eine große Erleichterung, wenn die Inspiration so schnell kommt.
Ich befragte die Ausstellungs-Organisatorin mit Fotos, ob der Zweig genehmigt wird – er wurde! Es konnte also weitergehen.

Hier steht der Ast noch eingeklemmt in einen Werktisch. Es musste eine Halterung her. Ich kaufte ein dickes Eisenrohr, hatte noch eine Eisenplatte rumliegen und ein guter Freund schweißte beides zusammen.

Dazu hatte ich schon seit langer Zeit im Kopf (das geht selbstverständlich gleichzeitig), dass ich Ikebana in einen Rahmen stellen möchte.
Da lag noch so eine alte Schublade rum, die gar nicht so schlecht in das Geäst passte.

Diese Art „Upcycling“ gefiel mir schon gut, nur passte keines meiner Gefäße rein.
Also wieder eine Frage, die den Kopf beschäftigte. Ich schaute meine Gefäße an, eine ganze Schrankwand voll !!!
Mein Blick fiel auf Harues Gefäß, das sie mir irgendwann mal schenkte, und dann war alles klar – mein Ausstellungsstück soll eine Erinnerung an Harue werden.

Harue, meine japanische Freundin, mit ihr lernte ich Ikebana, mit ihr besuchte ich viele Ausstellungen, in ihrer Wohnung veranstalteten wir Teezeremonien, rollten Sushi selber, mit ihr zusammen gab ich Ikebana-Kurse und ein paar Monate vor ihrem plötzlichen Tod machten wir Urlaub an der Ostsee.

Harue

Vor meinem inneren Auge stand das fertige Ausstellungsstück, die Farben sollten die japanische Flagge symbolisieren und in Harues Gefäß würde ein Ikebana Arrangement stehen. Allerdings war es noch ein weiter Weg bis zur Vollendung, denn das Gefäß passte nicht in meine alte Schublade.

Es musste also etwas Neues gebaut werden und da tauchte schon das nächste Problem auf, die alte japanische Keramik hat eine dreieckige Grundform und ist dadurch sehr tief. Würde ich einen Rahmen mit dieser Tiefe bauen, hätte es den Charakter einer Riesenkiste und würde außerdem nicht in das Geäst passen.

Bestimmt kennen das viele Menschen – man wacht eines Morgens auf und weiß, wie es weitergeht.
Auf den nächsten Fotos ist die Entwicklung sehr gut zu sehen:

Das dauerte Tage und langsam wurde die Zeit knapp. Aber letztlich ist doch alles geschafft und die Teile gingen auf den Weg zur IGA.


Das Ikebana im Rahmen entstand dann einen Tag vor der Eröffnung der Ausstellung. Ich erinnere mich leicht, dass ich das Arrangement ca. 3 mal umgesteckt habe, bis es richtig war.
Und am Ende war ich dann doch zufrieden mit mir.

 

Text und Fotos: R.M.

 

 

 

 

 

 

 

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Ikebana in Charlottenburg – Termine

Gerade sitze ich unter Weiden auf der IGA und kann endlich Picknick machen.

Heute habe ich dort in unserer Ikebana Halle einen Workshop angeboten. Er war gut besucht, die Damen hatten große Freude am Blumenstecken und damit noch mehr Menschen in den Genuss von Ikebana kamen, wurde kurzfristig sogar noch ein zweiter Workshop angehängt.

Da ich jetzt gerade so gemütlich herum sitze, wollte ich die Gelegenheit nutzen und Euch mitteilen, wann die neuen Termine für Ikebana in Charlottenburg sein werden.  Wieder Sonntage im September von 14 – 17 Uhr

und zwar am

10.9.  / 17.9. / 24.9.2017.

Ob es im Oktober weiter geht, weiß ich noch nicht. Um den 20 Oktober herum fliege ich nach Japan und vorher muss ich meine Katze noch nach Schleswig-Holstein bringen. Sind alles größere Umstände, dafür plane ich im November einen extra Termin für weihnachtliches Ikebana.

Und jetzt kommen Fotos von meinen beiden Ausstellungsstücken.

 

Fotos und Text: Renate Murawski

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