Neujahrsgrüße

Zum neuen Jahr 2018 wünsche ich allen Ikebana-Begeisterten gute Gesundheit, wunderbare Inspirationen und zufriedenstellende Kreativität.

Japan – im Freilichtmuseum Hida

Das letzte Jahr war geprägt von interessanten Ikebana Aktivitäten, ich habe viele neue Menschen kennengelernt, die sich einfach mal auf Ikebana eingelassen haben und die mit mir ein Stück des Blumenweges mitgegangen sind. Vielleicht gehen wir in 2018 den Weg weiter, ich habe schon einige Ideen. Mir macht es sehr viel Freude, das Besondere und die Schönheit von Ikebana weiter zu vermitteln und ich freue mich schon auf die nächsten Kurse.

Seid alle ganz herzlich gegrüßt

 

Wer von unserem tollen Neujahrsworkshop lesen möchte, schaut mal hier:

http://www.berlingarten.de/ikebana-zum-neujahr-kiefer-bambus-pflaume/#comment-9807

https://berlinikebana.wordpress.com/2018/01/08/ikebana-neujahrstreffen-in-berlin/

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Weihnachtliches Ikebana in Charlottenburg

Am 26.11.2017 trafen wir uns für dieses Jahr das letzte mal in Berlin Charlottenburg zu einem weihnachtlich inspirierten Ikebana. Natürlich wissen wir alle, dass die Japaner als Buddhisten und Shintoisten kein Weihnachtsfest kennen. Aber inzwischen begeistern sich viele Japaner für „unsere“ weihnachtliche Dekoration. In den größeren Städten in Japan sah ich diverse Weihnachts-Läden.

Und wir nahmen uns einfach die Freiheit dieser weihnachtlichen Inspiration.
Ich stellte verschiedene Gefäße in entsprechenden Farben zur Verfügung und die Teilnehmer brachten auch eigene Gefäße mit.
Die schlichten Gefäße wurden teilweise mit „Rettungsfolie“ dekoriert –  wie ich finde, eine gute Idee, weihnachtliche Stimmung zu erzeugen.

Diesmal waren zwei Arrangements von einem Schüler der Ikenobo Schule dabei.

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Obwohl alle Arrangements dem freien Stil zuzuordnen sind, sollten doch einige Regeln des Sogetsu-Ikebana einfließen, was hier bei den „Vorher – Nachher“ Fotos sichtbar wird:

Gerade bei diesem interessanten Korb ist es wichtig, dass das Arrangement etwas klarer wird. Es hätten vielleicht sogar noch ein paar Efeublätter entfernt werden können.

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Um die Schönheit einzelner Aspekte herauszuarbeiten, ist oft eine Reduzierung der Materialien nötig.


Oft müssen es nur kleine Veränderungen sein, um eine andere Wirkung zu erzielen.


Interessante Veränderungen entstehen auch durch Unterlagen, wir nennen es „Dai“, die Kontrast herstellen können oder Farben hervorheben und viele andere Möglichkeiten.


Interessant ist hier der relativ dezente Eingriff, der trotzdem eine neue Klarheit entstehen läßt.


Ein ruhiger Workshop, für die Teilnehmer eine sehr intensive Erfahrung, eine meditative Vertiefung in Thema und Material mit wunderschönen Ergebnissen.
Dabei muss hervorgehoben werden, dass ein großer Teil der Teilnehmer erst seit ganz kurzer Zeit in die Geheimnisse des Ikebana eingetaucht sind.
Und gerade deshalb sind für mich die Ergebnisse besonders beeindruckend.

Im neuen Jahr geht es Ende Februar weiter, es gibt schon Anmeldungen von ganz neuen Interessenten, die Ikebana gerne kennen lernen wollen.

Ich freu mich schon drauf und werde mir interessante Themen einfallen lassen.

Text und Fotos: R.M.      Arrangements: Workshop Teilnehmer

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Ikebana Rückschau 19.11.2017

Auch am 19.11.2017 begannen wir unseren Ikebana Nachmittag mit dem aufrechten Grundstil der Sogetsu Schule. Einige Teilnehmer hatten diesen Grundstil schon zu einem vorherigen Termin gearbeitet und sind deshalb den nächsten Schritt gegangen – den Grundstil zur anderen Seite (reversed). Alle anderen Teilnehmer bekamen weitere, individuelle Aufgaben.

Bei den folgenden Aufgaben sind Korrekturen erfolgt, die durch die „Vorher-Nachher“ Fotos gut erkennbar sind.

Die zweite Aufgabe an diesem Tag sollte japanisch inspiriert sein. Ich hatte aus einer langen Bambusstange verschiedene Gefäße gesägt und innen ein wenig vorbehandelt mit Holz Grundierung. Die anderen Gefäße wurden mitgebracht.
Für die Gestecke brachte ich zarten Bambus aus meinem Garten mit, dazu weiße und rote Chrysanthemen und Zweige von Rhododendron. Alles Pflanzen, die auch in Japan wachsen.

Als japanischen Effekt gab es noch rot gesprühte Eß-Stäbchen dazu.

Text und Fotos: R.M.
Ikebana Gestecke: Teilnehmer des Workshops

 

 

 

 

 

 

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Ikebana Weihnachtlich in Charlottenburg

Ikebana weihnachtlich – wer möchte sich dieser Herausforderung stellen? Für Anfänger und Fortgeschrittene.

 (In der Nähe vom U-Bahnhof Richard-Wagner-Platz  U7)

Es sind noch Plätze frei am kommenden Sonntag, 26.11.2017 ab 14 Uhr.
3 Std. sind vorgesehen, aber es darf auch gerne länger dauern.

An diesem Nachmittag werden wir KEINE Schulaufgabe arbeiten, sondern uns nur der Beschäftigung mit dem weihnachtlichen Ikebana widmen. Natürlich beachten wir gewisse Regeln des Ikebana bzgl. Linien, Längen und Farben. Da wir wahrscheinlich zeitlich genug Raum haben, können wir nach getaner Arbeit noch ein bisschen gemütlich zusammensitzen.

Sinnvoll ist es, ein eigenes Gefäß mitzubringen, dann könnt Ihr Euer Gesteck so, wie Ihr es gestaltet habt, mit nach Hause nehmen.  Das Gefäß kann weihnachtlich sein, sollten aber keine Motive drauf sein.
Wichtig – an den Transport denken. (Z.B. feste Tasche mit breitem Boden oder Korb usw.)

Falls Ihr in einer Schale arbeiten möchtet, benötigt man einen Kenzan. Als Befestigung in den Vasen bringe ich Kaninchendraht mit.

Ich bringe u.a. getrocknete Zutaten mit, die Rot, Gold und Weiß gesprüht sind.

Für die Zeit des Kurses kann man die nötigen Gefäße und Geräte bei mir ausleihen. Der Workshop kostet 15 € und darin enthalten sind schon die Pflanzenmaterialien.

Bitte bis Donnerstag anmelden über den Blog, dann schicke ich noch ausführliche Unterlagen.

Ich freue mich auf einen sehr interessanten Workshop

Text, Fotos und Gestecke: R.M.

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Neuer Ikebana Workshop in Berlin Charlottenburg

Ikebana Workshop in Berlin Charlottenburg

(In der Nähe vom U-Bahnhof Richard-Wagner-Platz  U7)

Wer möchte Ikebana einfach mal kennenlernen oder vielleicht schon vorhandene Kenntnisse vertiefen?

Für Kurzentschlossene sind noch Plätze frei am kommenden Sonntag, 19.11.2017 ab 14 Uhr.
3 Std. sind vorgesehen, aber es darf auch gerne länger dauern.

Wir werden eine Schulaufgabe der Sogetsu Ikebana Schule (Tokyo) zusammenstellen, um die Grundlagen des Ikebana zu erfahren. Hier stelle ich mich auch gerne auf fortgeschrittene Teilnehmer ein, die eine passende Aufgabe erhalten.

Die zweite Arbeit wird ein Freestyle Arrangement sein, wo es um „learning by doing“ geht. Das Thema ist „Japanische Interpretation“ inspiriert durch meine Japanreise im Oktober.
Jeder arbeitet nach seinem „Gefühl“ oder Kenntnisstand und nach Fertigstellung wird alles besprochen und evtl. korrigiert.

Für die Zeit des Kurses können Sie die nötigen Gefäße und Geräte bei mir ausleihen. Haben Sie zufällig japanische Gefäße oder Vasen zuhause, bringen Sie diese mit und arbeiten darin. (Diese sollten mindestens 6 cm hoch sein.) Dann können Sie Ihr fertiges Gesteck direkt mit nach Hause nehmen und sich daran erfreuen.

Ich werde für die zweite Arbeit selbst gebaute Bambusvasen mitbringen, die Sie auch für 5 € kaufen können oder während des Workshops ausleihen.

Der Workshop kostet 15 € und darin enthalten sind schon die Pflanzenmaterialien.

Bitte über den Blog anmelden, dann schicke ich alle nötigen Unterlagen.

Ich freue mich auf einen interessanten Workshop und grüße Alle herzlich

Übrigens, die japanische Schreibweise von meinem Namen wurde in Kyoto in einem Zen Kloster von einem Mönch geschrieben. Ich habe mich sehr darüber gefreut.

 

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Sogetsu Schule Tokyo

Ich war da, in “meiner“ Ikebana Schule in Tokyo. Beeindruckendes Gebäude, vollkommen verglaste Front und das Foyer ganz ungewöhnlich in einer Steinlandschaft arrangiert (kann man fast so sagen).

In einem großen Schulungsraum trafen viele Sogetsu Mitglieder zusammen. Für die Ikebana Anfänger gab es eine Einführung von der Ikebanalehrerin Mrs. U., die Fortgeschrittenen stellten sich eine eigenen Aufgabe. Alles nötige Material war vorhanden, einschließlich Pflanzen.

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Ich nahm mir große Philedendron Blätter und zwei Stängel Heliconia und zu meinem Glück fand ich ein Keramikgitter, dass sich gut zur Befestigung eignete.

Vor der Korrektur

Nach der Korrektur von Mrs. U.

Als alle fertig und von Mrs. U. korrigiert waren, gab es zwei Vorführungen. Die erste freie Arbeit mit saisonalem Pflanzen Material und das zweite Arrangement aus dem neuen Sogetsu Buch 5 – Unkonventionelles Material.

Die zweite Vorführung:

Ü

Andere Teilnehmer und ihre Werke:

Abschied – wer weiß, ob ich nochmal wieder komme………


Der Besuch bei der Sogetsu Schule direkt in Tokyo war jetzt nicht spektakulär, aber doch sehr besonders für mich.
Text und Fotos: R.M.

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Ikebana Freestyle im September

An den drei Ikebana-Kurs-Sonntagen im September folgte nach der Schulaufgabe (hier zu sehen) immer eine freie Ikebana Aufgabe.

Nach den Grundsätzen der Sogetsu Ikebana Schule kann ein Schüler erst dann frei arbeiten, wenn er vier Lehrbücher durchgearbeitet hat. In den zwei ersten Büchern setzt man sich mit Linien, Farben und Befestigungen auseinander, in einer Schale oder einer hohen Vase.
Ab dem dritten Buch beginnt der „Selbst-Ausdruck durch Ikebana“. Es wird wichtig, in sich zu gehen in der Auseinandersetzung mit Ikebana; sich zu fragen, „was will ich ausdrücken und wie zeige ich das“. Dadurch entsteht ein individuelles Ikebana.
Ein Thema wird vorgegeben, aber jeder wird es auf seine Weise darstellen.

Am 10.9.2017 hieß die Aufgabe: in einem schmalen Glasgefäß mithilfe der Pflanzenmaterialien eine Befestigung für die Blumen herstellen. Wir verwendeten die „Großblättrige Berberitze“ (Berberis julianae), die sehr lange Stacheln hat und sich damit gut in einem Glas halten kann.

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Am 17.9.2017 verwendeten wir eine flache Glasschale, in der KEIN Kenzan benutzt werden durfte. Eine Halterung für die Blüten entstand durch Agavenblätter und/oder Zierhaselnusszweige.

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Die Inspiration zum 24.9.2017 entstand durch die Spinnennetze des „Altweiber Sommers“

(Wenn ein lauer Wind weht, lassen sich viele kleine Spinnen an ihren zarten Fäden durch die Luft pusten. Die Tiere haben unmittelbar mit der Namensgebung zu tun, denn “Weiben“ ist ein altdeutscher Ausdruck für das Knüpfen von Spinnweben.)

Wir verwendeten Gitter aus dem Floristen Bedarf, die gleichzeitig als Halterung für das Pflanzenmaterial dienten.

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Es ist sicher eine hohe Herausforderung, wenn ich in meinen Kursen das individuelle Ikebana von den Teilnehmern erwarte, ohne dass die vorherigen Aufgaben erfüllt sind. Ich glaube an die kreativen Fähigkeiten in jedem Menschen, die sich durch solche Herausforderung weiter entwickeln.
Die Konzentration auf das Wesentliche wird noch stärker herausgearbeitet, aber die Individualität und Kreativität ist deutlich erkennbar.

Text und Fotos: R.M.

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